Mehrad Moradipour
Masterstudent der Raumplanung an der TU Dortmund und Wissenschaftliche Hilfskraft im EU-Projekt AquaINFRA an der Hochschule Bochum — ich übersetze Geodaten mit GIS, Python und R in Planungsentscheidungen.
Über mich
GIS- und Geodatenanalyst mit über drei Jahren Berufserfahrung in Geodatenanalyse und Stadtplanung, aktuell im EU-geförderten Forschungsprojekt AquaINFRA an der Hochschule Bochum tätig. Ich verbinde ArcGIS und QGIS mit Python, R, SQL und Docker zu reproduzierbaren, FAIR-konformen Datenworkflows.
Räumliche Analyse
Demografische Erreichbarkeitsmodelle, räumliche Autokorrelation und Geodaten-Kartierung.
FAIR & Offene Daten
Reproduzierbare Forschungs-Workflows, offene Lehrmaterialien und FAIR-konforme Veröffentlichung von Geodaten.
Geoverarbeitungs-Pipelines
Docker, R-Pakete zur räumlichen Analyse und Python-Skripte für Datenbereinigung und Statistik.
Bildung & Berufserfahrung
Wissenschaftliche Hilfskraft
- Mitarbeit im EU-finanzierten AquaINFRA-Projektteam bei der Entwicklung offener Bildungsressourcen (Open Educational Resources) für das AquaINFRA-Trainingshandbuch, inklusive der Erstellung von Video-Tutorials.
- Mitarbeit am AquaINFRA-Anwendungsfall Elbe-Einzugsgebiet, Mitwirkung an einer Docker-basierten R-Analyse-Pipeline zur dasymetrischen Verfeinerung menschlicher Bevölkerungsdaten.
- Mitwirkung an der Entwicklung FAIR-konformer Bildungsmodule für NFDI4Earth im EduTrain-Kursportal.
- Unterstützung bei der Organisation technischer Workshops.
Stadtplaner
- Unterstützung der Revitalisierung lokaler Entwicklungspläne durch Geodatenanalysen in ArcGIS und QGIS zur Identifizierung räumlicher Trends.
- Mitwirkung an mehrschichtigen GIS-Visualisierungen und thematischen Karten für Planungsentscheidungen.
M.Sc. Raumplanung
Schwerpunkt auf räumlicher Datenanalyse, Stadt- und Regionalplanung sowie nachhaltiger Entwicklung.
Projekt: Qualität der Erreichbarkeit stationärer Lebensmittelhändler in Dortmund (2022).
Zertifikat: Summer School for Sustainability (August 2024).
B.Sc. Stadtingenieurwesen
Lehrveranstaltungen in Stadtingenieurwesen, städtischer Infrastrukturplanung und Verkehrsplanung.
Sprachen
Kenntnisse & Software
Geoinformation & Datenanalyse
CAD- & BIM-Software
Programmierung & Datenanalyse
Entwickler-Tools
KI-gestützte Entwicklung
Design- & Kreativsoftware
Büro- & Produktivitätssoftware
Projekte
AquaINFRA – Verfeinerung von Bevölkerungsdaten
Entwicklung einer reproduzierbaren Pipeline zur räumlichen Analyse für die dasymetrische Verfeinerung von Bevölkerungsdaten zur Unterstützung von Umwelt- und Meeresplanungs-Anwendungsfällen im Elbe-Einzugsgebiet.
Meine Aufgaben:
- Entwurf und Implementierung einer Docker-basierten R-Analyse-Pipeline zur räumlichen Datenverarbeitung.
- Konstruktion reproduzierbarer dasymetrischer Verfeinerungsalgorithmen zur Kartierung von Bevölkerungsverteilungen.
- Beitrag offener Lehrmaterialien (OER) zum AquaINFRA-Trainingshandbuch.
Fußläufige Erreichbarkeit von Lebensmittelhändlern
Bewertung der physischen Erreichbarkeit stationärer Lebensmittelgeschäfte für technologisch benachteiligte Bevölkerungsgruppen in Dortmund und Einschätzung der Risiken sozialer Ausgrenzung im Zeitalter des E-Grocery.
Meine Aufgaben:
- Analyse der Demografie älterer, einkommensschwacher und zugewanderter Gruppen mittels räumlicher Statistik.
- Durchführung der räumlichen Autokorrelation (Local Moran's I) und Streudiagramm-Analysen zur Kartierung räumlicher Benachteiligungscluster.
- Visualisierung von Hotspots und Berechnung der Netzwerk-Erreichbarkeit mittels GIS.
Publikationen
Operationalising the Data-to-Knowledge Package Concept: Visualising FAIR Workflows Across Three Environmental Use Cases
Dieser Beitrag stellt drei heterogene Data-to-Knowledge-Packages (D2KPs) vor, die innerhalb der AquaINFRA-Forschungsinfrastruktur für Meeres- und Süßwasserwissenschaften umgesetzt wurden. Er zeigt, wie reproduzierbare Forschung operationalisiert und in interoperable, wiederverwendbare Geodatendienste überführt werden kann.
Towards Data-driven Spatial Justice: Identifying Walking-inaccessible Grocery Zones for Technologically Disadvantaged Groups in Dortmund
Untersucht die fußläufige Erreichbarkeit stationärer Lebensmittelhändler für technologisch benachteiligte Gruppen (TDGs), die von digitaler und physischer Ausgrenzung in Dortmund betroffen sind. Mittels netzwerkbasierter Einzugsbereichs- und räumlicher Autokorrelationsanalysen (Local Moran's I) werden Prioritätszonen für stadtplanerische Maßnahmen identifiziert.
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